Wechseljahre & Menopause: Die wichtigsten Nahrungsergänzungen– was du wirklich brauchst

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Wechseljahre & Menopause - Die wichtigsten Nahrungsergänzungen– was du wirklich brauchst

Viele Frauen spüren die Auswirkungen von Wechseljahren und Menopause deutlich: Müdigkeit, Stimmungstiefs, Heisshunger oder hartnäckige Probleme abzunehmen. Dass die Keto oder eine Low-Carb-Ernährung nicht nur geeignete Massnahmen gegen diese Symptome sind, sondern auch als Unterstützung gegen tieferliegende gesundheitliche Probleme wie z. B. Insulinresistenz wirken können, wurde bereits im vorhergehenden Artikel erläutert. Oft folgt aus diesen Informationen der motivierte Entschluss, eine Ernährungsumstellung in Richtung Keto oder Low Carb zu starten – mit der Hoffnung, endlich wieder mehr ins Gleichgewicht zu kommen. Doch nicht selten macht sich nach kurzer Zeit Frust breit, wenn die Symptome bleiben oder sich sogar verstärken.

Warum ist das so?
Im besten Fall liegt es an vorübergehenden Anpassungsprozessen im Körper – z. B. an einem erhöhten Elektrolytbedarf bei Kohlenhydratverzicht. Dem Körper sollte bei einer Keto oder Low-Carb- Ernährung mindestens ein Monat strikte Umsetzung eingeräumt werden, bis dieser sich daran gewöhnt hat, seine Energie aus Fett zu gewinnen. Häufig zeigt sich jedoch: Der Körper ist schon seit Jahren nicht mehr optimal versorgt. Es fehlen ihm grundlegende Bausteine wie Omega-3-Fettsäuren, bestimmte Vitamine, Mineralstoffe oder ausreichend Protein. Vielfach ist auch die Darmgesundheit durch ungesunde Ernährung und Einnahme von Medikamenten stark in Mitleidenschaft gezogen.
Die Umstellung auf Keto oder Low Carb ist ein fantastischer Entschluss und kann der gesamten Gesundheit helfen und unterstützen. Allein reicht er aber oft nicht aus, um sofortige Verbesserungen zu erzielen.

Jetzt ist der richtige Moment für Fürsorge

Die Wechseljahre können ein Wendepunkt sein – nicht nur körperlich, sondern auch innerlich. Sie laden ein, sich selbst ernster zu nehmen, den eigenen Bedürfnissen zuzuhören und bewusster für die eigene Gesundheit einzustehen.
In dieser Zeit der hormonellen Umstellung entstehen neue Symptome, die oft als unangenehm oder ungewohnt erlebt werden. Es braucht eine neue, achtsame Normalität – mit Strategien, die den Körper ganzheitlich unterstützen. Denn je mehr du dich im Gleichgewicht befindest, desto sanfter können dich die Wechseljahre begleiten.

Ein gezielter Blick auf passende Nahrungsergänzungen kann ein kraftvoller Schritt sein, um deinen Körper in dieser Lebensphase bestmöglich zu unterstützen.

Was verändert sich in den Wechseljahren?

Neben hormonellen Veränderungen zeigen sich viele neue Herausforderungen:
> Geringere Aufnahme mancher Vitamine & Mineralstoffe
> Höherer Bedarf an bestimmten Mikronährstoffen
> Zunehmender Muskelabbau und geringere Knochendichte
> Veränderung der Darmflora und der Verdauung
> Abnahme der Regeneration, verringerte Elastizität der Haut und Zellstabilität

Wenn du also deine Gesundheit mit einer Keto- oder Low-Carb-Ernährung stärken möchtest, können dich folgende natürliche Ergänzungen zusätzlich effektiv unterstützen:

1. Elektrolyte – Magnesium, Natrium, Kalium
Gerade zu Beginn einer ketogenen Ernährung scheidet der Körper vermehrt Wasser und Elektrolyte aus – was zu Müdigkeit, Kopfschmerzen, Muskelschwäche oder Herzklopfen führen kann.
Magnesium ist hier der zentrale Schlüssel: Es reguliert Muskeln, Schlaf, Nerven und Blutzucker und kann sogar Hitzewallungen und Schlafstörungen mildern.
Natrium – etwa in Form von zusätzlichem Salz – hilft gegen die sogenannte „Keto-Grippe“.
Kalium unterstützt Blutdruck, Nervensystem und Herzfunktion.

Empfehlung: Hochwertige Elektrolytpulver, die alle drei Mineralstoffe enthalten, sind ideal – vor allem beim Start in die Ernährung oder bei starker Schweißbildung durch Hitzewallungen.

2. Omega-3-Fettsäuren (EPA/DHA)
Omega-3-Fettsäuren wirken stark entzündungshemmend, fördern die Hormonbalance, unterstützen das emotionale Gleichgewicht und schützen Herz, Gelenke und Gehirn.
Sie verbessern die Elastizität der Haut, helfen bei trockenen Schleimhäuten und können Hitzewallungen lindern.

Empfehlung: Täglich ca. 2 g EPA/DHA – aus hochwertigen Fisch– oder Algenölen. Wichtig ist eine langfristige Einnahme. Achtung: Leinöl ist kein adäquater Ersatz, da es kein EPA oder DHA enthält.

3. Vitamin D3 + K2

Vitamin D3 ist essenziell für ein starkes Immunsystem, gute Stimmung und die Gesunderhaltung der Knochen – besonders in einer Lebensphase, in der die Knochendichte natürlicherweise abnimmt.
Vitamin K2 sorgt dafür, dass Kalzium aus der Nahrung nicht in den Gefäßen, sondern in den Knochen landet.

Empfehlung: Vitamin-D-Spiegel regelmäßig (z. B. 2x jährlich) im Blut bestimmen und auf einen Wert im oberen Drittel des Normbereichs hinarbeiten. Kombiniere D3 stets mit K2.

4. B-Vitamine (v. a. B6, B9, B12)
B-Vitamine unterstützen Energiehaushalt, Nervensystem und Leberentgiftung. Besonders in stressigen Phasen oder bei hormoneller Umstellung haben viele Frauen einen erhöhten Bedarf – unabhängig davon, ob sie sich vegetarisch ernähren oder nicht.
Sie sind außerdem beteiligt am Östrogenabbau und helfen dem Körper, mit innerem Stress besser umzugehen.
Empfehlung: Ein ausgewogener

5. Protein- und Kollagenpulver – was ist der Unterschied?
Viele Frauen nehmen zu wenig Eiweiß zu sich – dabei ist es in den Wechseljahren essenziell, um Muskeln, Hormonbalance, Immunsystem und Knochenstruktur zu erhalten.
Proteinpulver (z. B. Whey oder pflanzliches) helfen, den täglichen Bedarf (ca. 1,5 g/kg Körpergewicht) zu decken – was im Alltag oft schwierig ist. Kollagenpulver dagegen liefert spezielle Aminosäuren, die gezielt Haut, Gelenke, Schleimhäute und die Darmbarriere unterstützen.
Die körpereigene Kollagenproduktion sinkt ab dem 25. Lebensjahr – mit den Wechseljahren noch deutlicher. Eine regelmäßige Einnahme kann die Struktur von Haut und Bindegewebe positiv beeinflussen.
Empfehlung: Kombiniere beide Pulver – z. B. Proteinshake am Morgen, Kollagen im Kaffee oder Smoothie.

6. Probiotika & Präbiotika – für eine gesunde Darmflora
Ein gesunder Darm ist das Zentrum für Wohlbefinden, Immunsystem, Hormone und Nährstoffaufnahme.
Probiotika bringen gezielt gesunde Bakterien in den Darm zurück besonders nach Antibiotika, Stress oder einseitiger Ernährung.
Präbiotika (z. B. Inulin, Flohsamenschalen) dienen diesen Bakterien als Futter.
Ein ausgewogenes Mikrobiom hilft nicht nur bei Verdauung, Hautproblemen und Stimmung, sondern spielt auch eine Rolle bei der Fettverteilung – z. B. ob Bauchfett gespeichert oder verbrannt wird.

Empfehlung: Ein- bis zweimal jährlich eine Kur mit Multistamm-Probiotika, dazu kontinuierlich präbiotische Ballaststoffe oder ein Kombipräparat.

Fazit: Du musst nicht alles nehmen – aber das Richtige.
Gezielt eingesetzte Nahrungsergänzungen können in der Menopause einen spürbaren Unterschied machen. Besonders Magnesium, Omega-3, Vitamin D/K2, B-Vitamine, Protein und Darmflora- Unterstützung sind oft entscheidende Hebel, um deinen Körper in Balance zu bringen.
Wenn du bereits mit Keto oder Low Carb gestartet bist – oder gerade überlegst, damit zu beginnen – dann kann genau die Kombination aus gezielter Ernährung und durchdachter Nahrungsergänzung der entscheidende Wendepunkt sein. Sie hilft dir nicht nur, deine Energie zurückzugewinnen und lästige Symptome zu lindern, sondern schafft auch die Grundlage dafür, dass du dich wieder kraftvoll, klar und wohl in deinem Körper fühlst. Gesunde Ernährung und Supplemente ersetzen einander nicht – sie wirken am besten, wenn sie sich gegenseitig sinnvoll ergänzen.

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